… und wo braucht die Kirche Theolog*innen?

Die Katholische Kirche gehört zu den größten arbeitgebenden Unternehmen in Deutschland. Sie beschäftigt von Gärtner*innen bis zu Verwaltungsfachleuten Personal mit ganz verschiedenen Berufsausbildungen. Wer Theologie studiert hat, kann natürlich auch in einem nicht-theologischen Beruf für die Katholische Kirche arbeiten, zu den klassischen Arbeitsfeldern für Theolog*innen zählen aber die Berufsfelder in der Seelsorge und die Arbeit als Religionslehrkraft.

Seelsorge

Wenn Sie im Anschluss an ein Vollstudium der Katholischen Theologie in der Seelsorge arbeiten möchten, werden Sie bereits während des Studiums in die Ausbildungsprogramme der Bistümer aufgenommen. Pastoralreferent*innen schließen sich in den verschiedenen Bewerberkreisen der Diözesen zusammen. Für diejenigen, die Priester werden möchten, erfolgt die Ausbildung in den Priesterseminaren.

Der Pastoralkurs ist die mehrjährige praktische Ausbildungsphase, die für eine Tätigkeit in der Seelsorge qualifiziert und sich an das Studium anschließt. Hier sammeln Sie Erfahrungen in verschiedenen Praxisfeldern, wie dem schulischen Religionsunterricht, in unterschiedlichen Seelsorgebereichen eines Bistums oder im Bereich der Liturgie.

Religionslehrer*innen

Wenn Sie sich für ein Lehramtsstudium der Katholischen Religionslehre in Kombination mit einem oder mehreren weiteren Fächern entscheiden, arbeiten Sie später als Religionslehrer*innen im Auftrag der Katholischen Kirche. Bereits während des Studiums werden Sie in den Mentoraten von kirchlicher Seite begleitet. Die Mentorate können Ihnen auch Auskunft zur kirchlichen Unterrichtserlaubnis (Missio Canonica) und den kirchlichen Anforderungen an Religionslehrerinnen und Religionslehrer erteilen. Häufig sind die Mentorate an die örtlichen Hochschulgemeinden angegliedert.

zurück zu "Informieren"