Im Bereich der katholischen Theologie werden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Tagungen durchgeführt. Dazu bieten wir Ihnen an dieser Stelle eine Datenbank, die laufend direkt von den Institutionen der Katholischen Theologie ergänzt wird.

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Call for Papers: Religiöse Indifferenz. Phänomene und theologische Diskurse im europäischen Vergleich
Veranstaltungsdatum:
7.1.2019 - 31.12.2021

Ort:
Erfurt

Veranstalter:
Universität Erfurt
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Universität Leipzig


Veranstaltungslink

Call for papers:
28.02.2019
Kurzdarstellung:

Im Zuge seit langem voranschreitender Säkularisierungsprozesse, die wiederum durch diverse kulturelle, politische und religiöse Faktoren je unterschiedlich verstärkt wurden und werden, macht sich in vielen europäischen Gesellschaften ein neues Phänomen bemerkbar: Religiöse Indifferenz, ein Nicht-Verhältnis zur Gottesfrage und zu religiösen Fragen im allgemeinen.


Die empirische Erfassung und religionssoziologische Kategorisierung dieses Phänomens erweist sich als
ausgesprochen schwierig. Denn religiöse Indifferenz entzieht sich ihrer Erfassung (allein) anhand äußerer Faktoren wie Kirchenzugehörigkeit oder religiöser Praxis. Binäre Codes (theistisch – atheistisch, religionslos – religiös, gläubig – ungläubig, kirchennah – kirchenfern usw.) scheitern, insofern diese Selbstdefinitionen eine Positionierung in Sachen Religion und dazu die subjektive Bedeutsamkeit religiöser Themen, Praktiken und Institutionen voraussetzen, diese Bedeutsamkeit aber gerade weder besteht noch aktiv bestritten wird.
Bisherige Ansätze und Methoden sind daher kritisch zu analysieren und weiterzuentwickeln.

Insbesondere theologische Deutungen religiöser Indifferenz sind bisher rar. Bis zur Gegenwart setzte christliche Theologie voraus, dass zum Menschsein die Frage nach Gott gehört. Die menschliche Möglichkeit eines Nichtverhältnisses zu Gott und Religion fordert die Fundamentaltheologie, aber auch die theologische Anthropologie und Soteriologie sowie praktisch-theologische Fächer auf ganz neue Weise heraus. Dabei geht es für die Theologie zugleich auch darum, sich in ein konstruktives Verhältnis zur gesellschaftlichen Pluralität Europas zu setzen.

Im Rahmen eines interdisziplinären und interkonfessionellen wissenschaftlichen Netzwerkes, das derzeit im Aufbau ist, soll in einem 2–3jährigen drittmittelgestützten Arbeitsprozess (2020–2022) dem Phänomen religiöser Indifferenz, seiner Erfassung und Beschreibung sowie Möglichkeiten einer tragfähigen theologischen Deutung nachgegangen werden. Besonderes Augenmerk wird auf der vergleichenden Analyse der Phänomene, ihrer Genese und Beschreibung sowie ihrer theologischen Interpretationen innerhalb derjenigen Länder Europas liegen, die als besonders säkular gelten. Die gemeinsame Arbeit wird durch mehrere interne Konferenzen sowie öffentliche Tagungen (2020–2021) strukturiert werden und soll in die gemeinsame Entwicklung und Publikation eines interdisziplinären Handbuchs zu religiöser Indifferenz münden.

Europäische Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der katholischen und
evangelischen Theologie, Religionssoziologie und -philosophie sowie der Geschichts- und
Kulturwissenschaften
sind eingeladen, sich mit einem Paper (deutsch oder englisch) zur Mitarbeit in diesem Netzwerk zu bewerben. Für die Einrichtung eines solchen Netzwerkes soll im Frühsommer 2019 ein DFG-Antrag fertiggestellt werden. Bitte reichen Sie bis 28.2.2019 ein Paper im Umfang von 2.000–3.000 Zeichen ein, in welchem Sie Ihr Verständnis und Ihren fachlichen Zugang zu religiöser Indifferenz skizzieren und Ihr individuelles Interesse an dieser Thematik erläutern. Ergänzen Sie diesen thematischen Aufschlag durch Angaben zu Ihrer Person und Ihrem bisherigem wissenschaftlichen Werdegang sowie Ihren thematisch einschlägigen wissenschaftlichen Publikationen und / oder Projekten.

Rückfragen und Paper richten Sie bitte als pdf an:
Prof. Dr. Julia Knop
Lehrstuhl für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt
Julia.Knop@uni-erfurt.de
Prof. Dr. Miriam Rose
Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Jena
Miriam.Rose@uni-jena.de
Prof. Dr. Gert Pickel
Lehrstuhl für Religions- und Kirchensoziologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Leipzig
Pickel@rz.uni-leipzig.de

Referenten:
Prof. Dr. Julia Knop
Katholisch-Theologische Fakultät Erfurt

Prof. Dr. Miriam Rose
Theologischen Fakultät Jena

Prof. Dr. Gert Pickel
Evangelisch-Theologische Fakultät Leipzig
Revolution der Zärtlichkeit?
Veranstaltungsdatum:
1.2.2020

Ort:
Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV)

Veranstalter:
Institut für Wiss. Weiterbildung (IWW) an der Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV)

Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

Am Samstag, den 1. Februar 2020, 09:30 bis 18:00 Uhr, findet in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) das Symposium: „Revolution der Zärtlichkeit?“ statt.
Seit Beginn seines Pontifikates hat Franziskus dem Begriff der Zärtlichkeit eine Schlüsselrolle in seiner Programmatik verliehen. Er überrascht kontinuierlich mit immer neuen Facetten und Kontexten, in die er diese „neue Tugend“ stellt.
Ja, er spricht ihr eine revolutionäre Kraft für die Verwirklichung einer Kultur der Liebe zu. Das Symposion stellt sich dem anspruchsvollen Programm des Papstes, indem es aus philosophischen wie theologischen Perspektiven nach dem Wesen der Zärtlichkeit und ihrer Tauglichkeit für einen Aufbruch in eine bessere Zukunft von Kirche und Welt fragt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kosten: 25 € Stehempfang, Mittagessen und Nachmittagskaffee zusätzlich; 10 € Kursgebühr; Weitere Informationen bei Frau Stefanie Fein, Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) an der PTHV unter der Tel.: 0261/6402-255 und unter www.pthv.de

Referenten:
Prof. Dr. Franziskus von Heereman
Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski
Dr. Alicia Kostka
Prof. Dr. Hanna-Babara Gerl-Falkovitz
Call for Posters/Podcasts „GOTT.neu.denken“ – der Kongress
Veranstaltungsdatum:
13. - 14.3.2020

Ort:
Schloss Fürstenried Forst-Kasten-Allee 103 81475 München

Veranstalter:
Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising

Veranstaltungslink

Call for papers:
15.01.2012
Kurzdarstellung:

Das Projekt

Wie kann man heute „Gott denken“? Welche Probleme und Herausforderungen ergeben sich aus der Gottesfrage im Horizont von Philosophie, Theologie, Soziologie, Naturwissenschaften und Psychologie oder dem weiten Feld der Kulturwissenschaften? Welchen Beitrag kann die aktuelle Forschung dieser Disziplinen leisten? Die Frage nach Gott, ob und wie er existiert, wie man von Gott im Konzert und Kontext der wissenschaftlichen Erkenntnisse reden kann, bleibt hoch aktuell und eine intellektuelle Herausforderung – in religionskritischer, suchend-agnostischer oder gläubig-bejahender Hinsicht. Der bundesweite Kongress in München versammelt fachliche Koryphäen, um Bilanz zu ziehen, Standpunkte zu klären, neue Perspektiven zu entwickeln und Herausforderungen zu benennen. Dem Austausch und der Diskussion mit interessierten Teilnehmenden soll breiter Raum gegeben werden. Zugesagt haben die Professoren_innen: Michael N. Ebertz, Gerhard Haszprunar, Milad Karimi,  Christian Kummer, Volker Leppin,  Detlef Pollack, Regina Radlbeck-Ossmann, Hans-Joachim Sander, Gregor Sans, Holm Tetens, Maria Widl.
 
Der Aufruf zur Beteiligung

Posters:

Die veranstaltende Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising lädt Nachwuchswissenschaftler_innen (Einzelpersonen oder Gruppen bis maximal 3 Personen) der o.g. Disziplinen ein, ihren innovativen Beitrag zur Thematik als Poster für eine Poster-Präsentation im Rahmen des Kongresses einzureichen, es sind auch interdisziplinäre Poster möglich. Den ausgewählten Personen kann die Teilnahme am Kongress (1 Übernachtung mit Verpflegung) zugesichert werden, dazu bei Interesse nach Absprache die Beteiligung an der geplanten Publikation und/oder den verschiedenen Online-Formaten zur Auswertung und Nachbereitung des Kongresses. 

Eine Projektskizze über das geplante Poster und seine Inhalte (z.B. Ausgangsfrage – Problemstellung – inhaltlicher Zugriff – Ausblick; max. 3000 Zeichen inkl. Leerzeichen) sowie Informationen über die beteiligten Personen (kurzer CV) und/oder Forschungseinrichtungen werden als PDF bis 15. Januar 2020 erbeten an: info@bildungszentrum-freising.de, Betreff: Poster für Gott.neu.denken
 

Podcasts:

Die veranstaltende Stiftung Bildungszentrum des Erzbistums München und Freising lädt Nachwuchswissenschaftler_innen (Einzelpersonen oder Gruppen bis max. 3 Personen) der o.g. Disziplinen ein, ihren innovativen Beitrag zur Thematik als Podcast einzureichen. Die Podcasts können Vorträge, Interviews oder weitere kreative Formate sein; Dauer zwischen 15 bis 45 Minuten. Die Podcasts werden vom kirchlichen Medienhaus St. Michaelsbund (www.st-michaelsbund.de) im Rahmen seiner diversen Online-Kanäle publiziert und von der Stiftung Bildungszentrum im Rahmen der Vorbereitung und Nachbereitung des Kongresses auf ihrer Lern-Plattform und Homepage ab Januar 2020 genutzt.  Den ausgewählten Personen kann die Teilnahme am Kongress (1 Übernachtung mit Verpflegung) ermöglicht werden, dazu bei Interesse nach Absprache die Beteiligung an der geplanten Publikation und/oder den verschiedenen Online-Formaten zur Auswertung und Nachbereitung des Kongresses.
 
Einreichung der Podcasts bis 15. Januar 2020 erbeten an: info@bildungszentrum-freising.de, Betreff: Podcasts für Gott.neu.denken 
Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich an; Direktorin Dr. Claudia Pfrang, cpfrang@bildungszentrum-freising.de 

Referenten:
Prof. Dr. Detlef Pollack
Prof. Dr. Dr. Michael Ebertz
Prof. Dr. Gerhard Haszprunar
Prof. Dr. Gregor Sans SJ
Prof. Dr. Hans Joachim Sander
Prof. Dr. Holm Tetens
Prof. Dr. Maria Widl
Prof. Dr. Milad Karimi
Prof. Dr. phil. Christian Kummer SJ
Prof. Dr. Regina Radlbeck-Ossmann
Prof. Dr. Volker Leppin
Wahrhaftig, mit euch stirbt die Weisheit“ (Ijob 12,2) - Tagung
Veranstaltungsdatum:
19. - 20.3.2020

Ort:
Dekanatssitzungssaal der KTF, Universitätsring 1, 1010 Wien

Veranstalter:
Tobias Häner, Institut für Bibelwissenschaft, Universität Wien
Katholisch-Theologische Fakultät
tobias.haener@univie.ac.at
https://gottesreden.univie.ac.at


Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

Anmeldung bis 10.03.2020 bei: bibelwissenschaft@univie.ac.at

Referenten:
Verschiedene
Nachwuchstagung des AK Patristik: 'Grenzüberschreitungen' im antiken Christentum
Veranstaltungsdatum:
20. - 22.3.2020

Ort:
KU Eichstätt-Ingolstadt

Veranstalter:
AK Patristik
Dipl.-Theol. Katharina Reihl
LS Alte Kirchengeschichte und Patrologie
Dipl.-Theol. Joachim Braun
Stiftungsprofessur für Theologie des Christlichen Ostens
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
D-85072 Eichstätt

Dr. des. Stefan Pabst
LS Alte Kirchengeschichte
Ruhr-Universität Bochum
44801 Bochum

kontakt[at]ak-patristik.de


Veranstaltungslink

Call for papers:
22.12.2019
Kurzdarstellung:

Grenzen sind meist nicht unmittelbar sichtbar. Im Laufe der Geschichte haben sie sich in verschiedensten Bereichen durch historisch-politische und sozial-gesellschaftliche  Entwicklungen konstituiert. Zugleich sind sie wandelbar, sogar vergänglich. Die Funktion und Wirkung der Grenze ist immer ambivalent: Einerseits ordnet und strukturiert sie  Lebenswirklichkeiten und verleiht so Orientierung; andererseits schafft sie zwar Zugehörigkeit (Inklusion), zugleich aber auch Trennung und Absonderung (Exklusion). Der Fokus der Tagung soll auf verschiedenen „Grenzüberschreitungen“ im antiken Christentum liegen.
Hierbei sollen Grenzüberschreitungen als ein prozesshaftes Geschehen, das durch seine innewohnende, potente Eigendynamik vielfältige und diverse Begegnungen und Transformationen ermöglicht, verstanden werden. Bewusst wird mit der zweifachen Bedeutungsebene des Begriffs „Grenzüberschreitung“ gespielt: In einer negativen Verwendung meint er, dass Grenzen verletzt bzw. gewaltsam gebrochen werden. In der positiven Deutung wird damit jedoch auch ausgedrückt, dass Grenzen verändert, verschoben und
überwunden werden können. Grenzüberschreitungen sind also komplexe Phänomene, die in großer Vielfältigkeit auftreten und unterschiedliche historische Prozesse (Ausbreitung des Christentums, Übersetzungen, Konzilsentscheidungen etc.) charakterisieren. In einem interdisziplinären Zugang sollen Grenzüberschreitungen in den folgenden vier Bereichen gewinnbringend betrachtet werden: Raum und Zeit, Theologie und Religiosität, Sprache und Kultur, Gesellschaft
und Recht.

Geplant ist neben dem regulären Vortragsprogramm zum Tagungsthema auch eine thematisch nicht gebundene wissenschaftliche Postersession, in der beispielsweise laufende Arbeiten zur Diskussion gestellt werden können.

Um Beitragsvorschläge wird bis spätestens 22. Dezember 2019 gebeten. Anmeldeschluss zur Teilnahme ist der 31. Januar 2020. Patristisch Interessierte sind herzlich eingeladen, mit dem AK Patristik in Kontakt zu treten und an der Jahrestagung teilzunehmen. Den Call for Papers mit weiteren Informationen zum Thema, zu Ansprechpartner/-innen und Kontaktdaten können Sie ab sofort über den nebenstehenden Link herunterladen.

Referenten:
Seiten: 12Letzte