Im Bereich der katholischen Theologie werden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Tagungen durchgeführt. Dazu bieten wir Ihnen an dieser Stelle eine Datenbank, die laufend direkt von den Institutionen der Katholischen Theologie ergänzt wird.

Sie haben in dieser Datenbank die Möglichkeit der Volltextsuche.

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Internationaler Kongress der European Society of Women in Theological Research (ESWTR) zum Thema: Translation - Transgression - Transformation
Veranstaltungsdatum:
23. - 26.8.2017

Ort:
Kardinal-König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien

Veranstalter:
ESWTR und Universität Wien

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Call for papers:
Kurzdarstellung:

Anmeldeschluss: 15. Juni 2017

Auf religiösem Gebiet waren und sind Frauen in Europa Grenzgängerinnen. Freiwillig oder unfreiwillig verlassen sie ihr vertrautes Terrain und wagen Neues. Die Grenzüberschreitungen dieser Migrantinnen (Wanderinnen) sind Anstoß zu Bewegung und Veränderung traditioneller Denkmuster und Gewohnheiten in den Gesellschaften und Religionen Europas. "Über-setzen" von einer Zeit und einer Kultur in die andere bedeutet Horizonterweiterung und birgt ungeahnte Potenziale der Hoffnung. "Über-setzen" ist aber auch riskant: Grenzgebiete können sowohl zum Ort der Gotteserfahrung als auch zum Ort der Erfahrung der Gottesnacht werden.
Der Kongress fragt nach den Aus- und Entgrenzungen, die mit den Transformationsprozessen in einem religiös pluralen Europa verbunden sind. Mit seiner bewusst theologischen Perspektive möchte er einen Beitrag zur öffentlichen Debatte über Migration in Europa leisten.
Dabei markiert er drei Grenzgebiete, die es in Grenzgängen auszuloten und zu erforschen gilt:
1. Biblische Grenzgänge: Übersetzung als Brückenschlag zwischen Vertrautem und Fremdem.
2. Ethische Grenzgänge: Migration als Grenzerfahrung.
3. Interreligiöse/interkonfessionelle Grenzgänge: Dialog zwischen den Religionen und Konfessionen als Impuls zu Veränderung und Wandel.

 

Referenten:
verschiedene
Gott und das Glück. Impulse aus Wissenschaft und Spiritualität
Veranstaltungsdatum:
25. - 27.8.2017

Ort:
Sankt Jakobushaus, Goslar

Veranstalter:
Sankt Jakobushaus, Goslar

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Call for papers:
Kurzdarstellung:
Menschen suchen seit jeher nach dem, was sowohl
„die Welt im Innersten zusammenhält“ als auch das
Leben des Einzelnen wahrhaft glücken lässt. Bei der
Erforschung innerweltlicher Zusammenhänge können
die Natur- und Humanwissenschaften grandiose
Erfolge vorweisen. Sie leisten zudem unschätzbare
Beiträge zur Verbesserung unserer Daseinsqualität.
Die großen meta-physischen Fragen nach Grund,
Sinn und Ziel des Lebens vermögen sie hingegen nicht
zu beantworten. Seit einigen Jahren zeichnet sich eine
bemerkenswerte Tendenz ab:
Zwischen Wissenschaft und Spiritualität entsteht eine
neue wechselseitige Offenheit. Sie begreifen sich als
Partnerinnen, die einander bereichern im gemeinsamen
Eröffnen von Möglichkeiten immer umfassenderen
Verstehens und konstruktiveren Gestaltens der
Wirklichkeit. Im Seminar werden spannende Arbeitsfelder
beleuchtet, auf denen solch ein interdisziplinäres
Zusammenwirken faszinierende Perspektiven
einer ganzheitlichen Weltsicht und eines faktisch realisierbaren
Stils „erlösten“ Lebens erschließt.
Maßgebend inspiriert von der benediktinischen
Lebenskunst vermitteln sie die theoretischen Grundlagen
auf dem aktuellsten Forschungsstand und bieten
Raum für eine intensive Auseinandersetzung mit persönlichem
Anwendungsbezug. Die Teilnehmenden
erhalten die Möglichkeit, das Gelernte anhand praktischer
Übungen unter professioneller Anleitung
direkt auszuprobieren.
Referenten:
Dr. Denis Schmelter, Dresden
#OMG!1elf!! Kongress - Pastoraltheologie im Zeitalter der Transformation
Veranstaltungsdatum:
11. - 14.9.2017

Ort:
Exerzitienhaus Leitershofen, Krippackerstraße 6, 86391 Stadtbergen

Veranstalter:
Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen
und Pastoraltheologinnen

Eduard-Schick-Platz 2
D-36037 Fulda


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Kurzdarstellung:

#OMG!1ELF!! Oh mein Gott!
Derartige Ausrufe sind bei vielen TheologInnen und kirchlichen Akteurinnen und Akteuren zu hören, wenn es um die Nutzung digitaler Medien geht.
Fragen der Kommunikation und moderner Medien berühren das Selbstverständnis christlicher Verkündigung. Dabei sind sie weit mehr, also bloßes Transport- oder Kommunikationsmittel oder Instrument von Kirchenmarketing und Öffentlichkeitsarbeit. Längst sind sie Teil des „real life“, in dem sich die Grenzen zur Virtualität auflösen. Damit werden vertraute kirchliche Schemata verunsichert und durch neue Formen der Dezentralität und Dialogizität geweitet. Nicht bloß die Nutzung moderner Medien in pastoralen und religionspädagogischen Kontexten stellt damit ein unerlässliches Erfordernis dar, sondern darüber hinaus auch die pastoraltheologische Reflexion ihrer Grundlagen, Potenziale und Wirkweisen.
Flyer

Referenten:
Prof. Dr. Richard Hartmann
Prof. Andreas Büsch
Maria Hermann
Maria Hermann
Prof. Dr. Bernd Trocholepczy
Dr. des. Jürgen Pelzer
Dr. Viera Pirker
Prof. Dr. Gregor Maria Hoff
Prof. Dr. Matthias Sellmann
Bischof Paul Tighe

Symposion zur politischen Kirche in der Ersten Republik.
Veranstaltungsdatum:
29.9.2017

Ort:
Priesterseminar der Diözese Linz, Harrachstraße 7, 4020 Linz

Veranstalter:
Verein für Linzer Diözesangeschichte, OÖ Landesarchiv

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Kurzdarstellung:

Mit dem Thema „… durch und durch katholisch und durch und durch oberösterreichisch… – 1918 und die Folgen in der Kirche“ greift das diesjährige Symposion des Linzer Diözesangeschichtsvereins das anstehende Jubiläum „100 Jahre Republik Österreich (1918 − 2018)“ auf und geht bei seiner jährlichen Veranstaltung den Spuren der politischen Kirche in der Ersten Republik nach. Der Priester Prälat Johann Nepomuk Hauser war 1918 nicht nur Landeshauptmann von Oberösterreich, sondern als Klubobmann der Christlichsozialen Österreichs auch maßgeblich an der Gründung und an den Anfängen der Ersten Republik beteiligt. In Oberösterreich war die Christlichsoziale Partei von einer Besonderheit gekennzeichnet: Der von Bischof Franz Josef Rudigier als kirchlicher Verein gegründete „Katholische Volksverein“ bildete gleichzeitig die Parteibasis der hiesigen Christlichsozialen. Ähnlich der kirchlichen Männerorganisation beteiligte sich auch die Katholische Frauenorganisation mit ihrer großen Mitgliederzahl in christlichsozialer Weise am „Neubau“ Österreichs.

Historisches Quellenmaterial (Filme, Plakate, Musik, …), welches bei der Veranstaltung gezeigt wird, zeugt von der reservierten Haltung der Kirche gegenüber der Demokratie und vom erbitterten Lagerdenken unter den politischen Kräften der Ersten Republik, die zum gewaltvollen Ende der Demokratie in Österreich führten. Die Kirche hat so gesehen eine politische Mitveranwortung am Scheitern der Ersten Republik und an den folgenschweren weiteren politischen Entwicklungen des Landes.

Referentinnen und Referenten wie die Kirchenhistorikerin Univ.-Prof.in Dr.in Ines Weber (Katholische Privat-Universität Linz), der Hochschullehrer, Kirchenhistoriker und Verleger DDr. Helmut Wagner (Päd. Hochschule Oberösterreich), der Historiker Mag. Reinhart Öhlinger sowie Studierende der Katholischen Privat-Universität Linz geben Einblicke in die selten thematisierte Rolle der Kirche und ihrer Akteure in der Zeit der Ersten Republik.

Referenten:
Kirchenhistorikerin Univ.-Prof.in Dr.in Ines Weber (Katholische Privat-Universität Linz), Hochschullehrer, Kirchenhistoriker und Verleger DDr. Helmut Wagner (Päd. Hochschule Oberösterreich), Historiker Mag. Reinhart Öhlinger sowie Studierende der Katholischen Privat-Universität Linz
Ius semper reformandum - Reformvorschläge aus der Kirchenrechtswissenschaft
Veranstaltungsdatum:
4. - 6.10.2017

Ort:
Schloss Hirschberg Beilngries/Altmühltal

Veranstalter:
Philosophisch–Theologische Hochschule Sankt Georgen/Frankfurt am Main
Lehrstuhl für Kirchenrecht, Religionsrechtund kirchliche Rechtsgeschichte
und
Johannes Gutenberg-Universität Mainz Katholisch-Theologische Fakultät Seminar für Kirchenrecht, Kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht


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Wissenschaftliche Fachtagung

Ius semper reformandum - Reformvorschläge aus der Kirchenrechtswissenschaft

Das Kirchenrecht ist kein unveränderbarer monolithischer Block, sondern stets ein Ius semper reformandum.
P. Franziskus hat wie seine Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in seinem Pontifikat schon zahlreiche Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht. Der Codex Iuris Canonici von 1983 sowie der Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium von 1990 wurden seit ihrer Promulgation an verschiedenen Stellen geändert oder ergänzt. Die Kirchenrechtswissenschaft hat in ihrer Forschung unterschiedliche Reformvorschläge gemacht. Daher möchte diese Tagung im Sinne des sentire cum Ecclesia nicht nur deskriptiv den Ist-Stand kirchlichen Rechts de lege lata beschreiben, sondern die Frage nach möglichen Reformvorschlägen de lege ferenda in zentralen Rechtsbereichen des Verfassungs-, Verkündigungs- und Sakramentenrechts aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen.

Programm, weitere Informationen siehe Veranstaltungslink

Referenten:
Prof. Dr. Thomas Meckel, Frankfurt/Main
Prof. Dr. Adrian Loretan, Luzern
Prof. Dr. Dr. Burkhard Berkmann, München
Prof. Dr. Sabine Demel, Regensburg
Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Tübingen
Prof. P. Dr. Markus Graulich SDB, Rom
Prof. Dr. Christoph Ohly, Trier
Prof. Dr. Matthias Pulte, Mainz
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