Im Bereich der katholischen Theologie werden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Tagungen durchgeführt. Dazu bieten wir Ihnen an dieser Stelle eine Datenbank, die laufend direkt von den Institutionen der Katholischen Theologie ergänzt wird.

Sie haben in dieser Datenbank die Möglichkeit der Volltextsuche.



Kongress der Kommunikativen Theologie
Veranstaltungsdatum:
21. - 23.5.2020

Ort:
Universitätszentrum Theologie, Heinrichstraße 78A, 8010 Graz

Veranstalter:
Veranstalter*innen:
- Institut für Systematische Theologie und Liturgiewissenschaft
- Internationaler Forschungskreis Kommunikative Theologie (Universität Innsbruck)
- AGENDA. Forum katholischer Theologinnen e.V.

In Kooperation mit:
- Lehrstuhl für Religionspädagogik, Institut für Katholische Theologie, Bergische Universität Wuppertal
- Lehrstuhl für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenis


Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

 

Alle Referentinnen und Referenten

Aline Amaro Da Silva, Britta Baas, Christian Bauer, Norbert Brieden, Isabella Bruckner, Barbara Feichtinger, Ottmar Fuchs, Jadranka Garmaz, Judith Gruber, Christian Henkel, Mary Ann Hinsdale IHM, Bradford E. Hinze, Karl Rahner, S.J. Barbara Janz-Spaeth, Judith Klaiber, Irmgard C. Klein, Gertraud Ladner, Franziska Linder, Anna-Lena Mauschitz, Mevlida Mešanovic,Daniel Minch, Johannes Panhofer, Rita Perintfalvi, Gunter Prüller-Jagenteufel, Viola Raheb, Johanna Rahner, Domagoj Runje, Matthias Scharer, Fana Schiefen, Thomas M. Schimmel, Anne Siebesma, Gina Šparada, Mario Steinwender, Domagoj Volarevic, Ante Vuckovic, Wolfgang Weirer, Gunda Werner, Sean Winkler

Von 21. bis 23. Mai 2020 findet in Graz der 5. Kongress "Kommunikative Theologie" zum Thema "Moving Home. Heimat im Europa der Gegenwart. Ein kommunikativ-theologischer Kongress" statt.

"Heimat" als schillernder und politisch vielfach missbrauchter Begriff hat aufgrund aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen in Europa Hochkonjunktur. Heimat ist zum einen ein Sehnsuchtsbegriff für die, die ihre Heimat verlassen haben, und zum anderen ein Traditionsbegriff für die, die ihre Heimat bewahren wollen. Als solcher wird er nicht selten als Argument missbraucht, um die Dominanz einer einzelnen Kultur und die Abwertung anderer zu legitimieren. Rechtspopulistische Parteien operieren mit der Rede von Heimat, um in Wahlkämpfen die damit verbundenen Assoziationen von Sicherheit und Stabilität wachzurufen.

Doch: "Wie viel Heimat braucht der Mensch" (J. Amery)? Wie kann die umstrittene und vielsinnige Metapher "Heimat" kritisch de- und rekonstruiert werden? Unter dem Titel "Moving home" stellt der 5. Kongress Kommunikative Theologie dieses Anliegen in den Mittelpunkt.

Ziel der Tagung ist es, die Rede von Heimat interdisziplinär, intersektional und international in den Blick zu nehmen und aus unterschiedlichen Perspektiven (Ökologie, Gender, Ökonomie, …) neu zu buchstabieren.

Die Arbeitsform des Kongresses ist besonders: Kommunikativ-theologisches Forschen bedeutet, dass der Fokus nicht primär auf Vorträgen mit Diskussionsmöglichkeit liegt.

Die zentralen Fragestellungen werden darüber hinaus in Workshops und Kleingruppen intensiv bearbeitet und in ihren einzelnen Aspekten ausgelotet.

Diese Arbeitsform ist für einen wissenschaftlich-universitären Kongress einzigartig und ermöglicht eine durchgehende partizipative Teilnahme aller Teilnehmer*innen.

Informationen und Anmeldungen möglich ab dem 15.1.2020 unter: https://kommunikative-theologie-2020.uni-graz.at/de/

 

Flyer: 

https://static.uni-graz.at/fileadmin/veranstaltungen/kommunikative-theologie-2020/Flyer_Kommunikative_Theologie.pdf

 

Referenten:
Aline Amaro Da Silva, Britta Baas, Christian Bauer, Norbert Brieden, Isabella Bruckner, Barbara Feichtinger, Ottmar Fuchs, Jadranka Garmaz, Judith Gruber, Christian Henkel, Mary Ann Hinsdale IHM, Bradford E. Hinze, Karl Rahner, S.J. Barbara Janz-Spaeth, Judith Klaiber, Irmgard C. Klein, Gertraud Ladner, Franziska Linder, Anna-Lena Mauschitz, Mevlida Mešanović,Daniel Minch, Johannes Panhofer, Rita Perintfalvi, Gunter Prüller-Jagenteufel, Viola Raheb, Johanna Rahner, Domagoj Runje, u.v.a.
Georg Hermes, seine Anhänger und Gegner - Katholische Theologie im 19. Jahrhundert
Veranstaltungsdatum:
26. - 27.6.2020

Ort:
Akademie Franz Hitze Haus, Münster

Veranstalter:
Akademie Franz Hitze Haus
Theologische Fakultät Paderborn
Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg
Fritz Thyssen Stiftung


Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

Die Theologie des Georg Hermes (1775-1831) stellte konsequent die Frage nach der Gewissheit im Glauben in kritischer Auseinandersetzung mit der Erkenntniskritik Immanuel Kants. Hermes und seine Schüler wollten gerade den Gebildeten bei ihren Zweifeln am Christentum Antworten geben und bemühten sich um eine Wiederbelebung des christlichen Glaubens im nachnapoleonischen Preußen. Ihr Ansatz rief eine massive Gegnerschaft hervor, die nicht nur die posthume päpstliche Verurteilung betrieb, sondern ungemein mobilisierend und polarisierend wirkte. Lange Zeit galt Hermers als Skeptiker, der bereit war, an allen Wahrheiten zu zweifeln. Theologische Weichenstellungen und Lagerbildungen zeichneten sich ab, die noch im 20. Jahrhundert nachgewirkt haben dürften. Seine Anhänger und Gegner, Hermesianer und Antihermesianer, bildeten jeweils Netzwerke an Universitäten und im Klerus, die für katholische Reformbemühungen wie für die Ausprägung einer normativen Orthodoxie im Katholizismus des 19. Jahrhunderts enorme Bedeutung hatten. In einer Verschränkung von theologiegeschichtlicher und historischer Perspektive will die Tagung eine fundierte Sicht auf die mit Hermes verbundenen zentralen Weichenstellungen für die Theologie des 19. Jahrhunderts gewinnen. Das komplexe Gefüge von Philosophie, Theologie, Regionalund Kirchengeschichte wird durch Vertreter unterschiedlichster Disziplinen und Konfessionen in den Blick genommen.

Programmflyer

 

 

Referenten:
Prof. Dr. Benjamin Dahlke, Paderborn
Prof. Dr. Klaus Unterburger, Regensburg
Dr. Frank Meier-Hamidi, Münster
Prof. Dr. Georg Essen, Berlin
Prof. Dr. Georg Sans, München
Prof.in Dr. Margit Wasmaier-Sailer, Luzern
Prof. Dr. Dr. Thomas Marschler, Augsburg
Prof. Dr. Christoph Markschies, Berlin
Prof. Dr. Norbert Köster, Münster
Dr. Elias Füllenbach OP, Köln
Dr. Helmut Rönz, Bonn
Prof. Dr. Andreas Krebs, Bonn
Keywan Klaus Münster, Bonn
Glaube zwischen Dogma und Erfahrung- Fachtagung des Alois Kardinal Grillmeier-Instituts
Veranstaltungsdatum:
8. - 10.10.2020

Ort:
Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen Frankfurt am Main

Veranstalter:
Alois-Kardinal-Grillmeier-Institut für Dogmengeschichte, Ökumene und interreligiösen Dialog, Frankfurt

Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

Die Glaubwürdigkeit religiös fundierter Argumente wird gegenwärtig häufig auf persönliche Authentizität zurückgeführt. Damit erhalten sowohl die unmittelbare Erfahrung als auch die unvertretbare Individualität der einzelnen Glaubenden faktisch eine religiöse Normativität. 
 
Diese Position trifft auf ein christliches Offenbarungs- und Überlieferungsverständnis, dem der Rückbezug auf fundierende Texte sowie die geschichtliche Verortung und Entfaltung des Glaubens konstitutiv eingeschrieben sind.
 
Die mit diesen Überlegungen angedeuteten Spannungen zwischen geschichtlicher Autorität und Erfahrung, zwischen Text und Ereignis, werden im Rahmen der ersten wissenschaftlichen Tagung des Frankfurter Alois Kardinal Grillmeier-Instituts in der Hochschule Sankt Georgen diskutiert.
 
Während die Forschungen von Grillmeier den dogmengeschichtlichen Ausgangspunkt der Frage signalisieren, loten die Vorträge und Diskussionen im Rahmen der Fachtagung die sich von daher eröffnenden Perspektiven im Zusammenspiel von Text, Geschichte und Erfahrung aus. Aus welchen normativen Quellen schöpfen der christliche Glaube und die ihn reflektierende systematische Theologie?
 
Auch die interreligiösen Dimensionen des Themas kommen zur Sprache. Welche Normativität kommt Texten einerseits und der religiösen Erfahrung andererseits in Judentum, Christentum, Islam und Buddhismus zu? Wie verhalten sich in den Religionen spirituelle Erfahrung und geschichtliche Offenbarung zueinander? 
 
Die Tagung richtet sich an Fachleute und alle an der Thematik Interessierten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Programmflyer

Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig SJ,  Hochschulrektor 
Prof. Dr. Dirk Ansorge,  Leiter des Alois Kardinal Grillmeier-Instituts

Referenten:
Prof. DDr. Thomas Böhm, Freiburg/Breisgau
Prof. Dr. Susanne Talabardon, Bamberg
Prof. Dr. Ömer Özsoy, Frankfurt/Main
JProf. Dr. Tobias Specker SJ, Sankt Georgen
Prof. Dr. Peter Zimmerling, Leipzig
Prof. Dr. Klaus Vechtel SJ, Sankt Georgen
Dr. Karsten Schmidt, Frankfurt/Main
Dr. Alexander Löffler SJ, Sankt Georgen
Prof. Dr. Saskia Wendel, Köln
Dr. Bernhard Knorn SJ, Sankt Georgen
Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn, Köln
Call for Papers - Ansichten und Ausblicke. Cusanus-Rezeption und Cusanus-Bilder vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
Veranstaltungsdatum:
10. - 12.12.2020

Ort:
Institut für Cusanus-Forschung an der Universität und Theologischen Fakultät Trier

Veranstalter:
Institut für Cusanus-Forschung an der Universität und Theologischen Fakultät Trier

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Call for papers:
31.01.2020
Kurzdarstellung:

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Ansichten und Ausblicke.

Cusanus-Rezeption und Cusanus-Bilder vom 19. bis zum 21. Jahrhundert

Call for papers

Humanist, Vordenker der Neuzeit, Vorläufer der Reformation, „des Papstes Herkules wider die Deutschen“ (Johannes Kymeus 1538), Friedensstifter zwischen Religionen und Konfessionen, starrsinniger Kirchenfürst, Universalgelehrter – zahlreich und gegensätzlich sind die Bilder, die in den vergangenen Jahrhunderten von Nikolaus von Kues gezeichnet wurden. Jede Epoche der Rezeption dieses Kirchenpolitikers und Gelehrten findet und erfindet neue Cusanus-Bilder, die oft mehr über ihre Zeit aussagen als über Cusanus. Dies gilt besonders für das 19. und 20. Jahrhundert, in denen die Rezeption durch die zunehmende Bekanntheit des Autors und die verbesserte Editionslage umfangreicher wird und vielgestaltigen Mustern folgt. Je nach den Motiven der Rezeption samt ihren Voraussetzungen in Quellenkenntnis und -interpretation sowie der methodischen und inhaltlichen Ausrichtung der Rezipienten entsteht ein je spezifisches oder charakteristisches Cusanus-Bild. Dies gilt für die breit aufgefächerte Cusanus-Rezeption in verschiedensten Bereichen, die als solche berücksichtigt werden sollen:

  • die wissenschaftliche Rezeption in Philosophie, Theologie, Geschichtswissenschaft und Naturwissenschaften,
  • die Rezeption in Literatur und Kunst,
  • die Rolle in der Politik des 19. bis 21. Jahrhunderts,
  • Cusanus-Bilder in der Gesellschaft, die sich in seiner Popularisierung bis zum Personenkult äußern, die Prägung von politisch motivierten Schlagworten, aber auch Cusanus-Bilder einzelner Institutionen der Wissenschaft, des Verlagswesens sowie der Cusanus-Gesellschaften.

Aus dieser Analyse des Verhältnisses von Rezeption und Bild zu gewinnende Einsichten sollen dazu verhelfen, in die Zukunft zu denken und zu fragen: Welche Cusanus-Rezeption braucht das 21. Jahrhundert? Welche neuen, zeitgemäßen Cusanus-Bilder und Aufgaben für die Cusanus-Forschung ergeben sich möglicherweise daraus?

Verschiedenste Ansichten, als Wahrnehmungen oder Meinungen, aber auch Ausblicke in die künftigen Aufgaben sollen den Rahmen einer Tagung bilden, die das Institut für Cusanus-Forschung an der Universität und Theologischen Fakultät Trier (https://cusanus-institut.de) vom 10.-12. Dezember 2020 in Trier ausrichten wird. Wir freuen uns über Themenvorschläge mit einem etwa einseitigen Abstract auf Deutsch oder Englisch. Bitte senden Sie diese bis zum 31.01.2020 an Frau Alexandra Geissler M.A. (geissler@uni-trier.de).

Views and perspectives.

Reception and images of Cusanus from the 19th to the 21st century

Call for papers

Humanist, mastermind of the modern age, forerunner of the Reformation, „the Pope's Hercules against the Germans“ (Johannes Kymeus 1538), peacemaker between religions and denominations, stubborn prince of church, universal scholar - numerous and contradictory are the images that in the past centuries were drawn of Nicholas of Cusa. Every epoch of the reception of this church politician and scholar finds and invents new images of Cusanus, which often tell more about their time than about Cusanus. This is especially true for the 19th and 20th centuries, in which the author's increasing popularity and improved edition situation make the reception more extensive and follow various patterns. Depending on the motifs of the reception and its prerequisites in source knowledge and interpretation as well as the methodological and content orientation of the recipients, a specific or characteristic image of Cusanus is created. This applies to a wide-ranging reception of Cusanus in various areas to be considered as such:

  • the scientific reception in philosophy, theology, history and science,
  • the reception in literature and art,
  • the role in the politics of the 19th to 21st centuries,
  • the images of Cusanus in society, which express themselves in popularization up to the cult of personality, the shaping of politically motivated slogans, but also Cusanus images in the individual institutions of science, media and the Cusanus societies.

Insights to be gained from this analysis of the relationship between reception and image are intended to help us to think about the future and to ask: What Cusanus reception does the 21st century need? What kind of new, contemporary images of Cusanus and tasks for Cusanus research might result from this?

A wide variety of views, as perceptions or opinions, but also outlooks into the future tasks will form the framework of a conference, that will be hosted by the ‘Institute for Cusanus Research at the University and Theological Faculty of Trier (https://cusanus-institut.de) from 10-12 December 2020 in Trier. We are looking forward to receive suggestions for topics with a one-page abstract in German or English. Please send them to Mrs. Alexandra Geissler M.A. until 31.01.2020. (geissler@uni-trier.de).

 

 

Referenten:
N.N.