Im Bereich der katholischen Theologie werden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Tagungen durchgeführt. Dazu bieten wir Ihnen an dieser Stelle eine Datenbank, die laufend direkt von den Institutionen der Katholischen Theologie ergänzt wird.

Sie haben in dieser Datenbank die Möglichkeit der Volltextsuche.

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Erlösung denken – soteriologische Erkundungen.
Veranstaltungsdatum:
24. - 26.3.2017

Ort:
Universität Siegen, Graduiertenlounge, Adolf-Reichwein-Str. 2, 57068 Siegen

Veranstalter:
Buchenauer Kreis (www.buchenauerkreis.de)

Veranstaltungslink

Call for papers:
15.02.2017
Kurzdarstellung:
Menschen sind erlösungsbedürftig, so die zentrale Aussage fast aller Religionen. Doch gibt es weder eine einhellige Meinung darüber, warum wir erlösungsbedürftig sind, noch, auf welche Weise wir erlöst werden können. Selbst die traditionelle christliche Antwort – basierend auf der Vorstellung der Erbsünde und des Sühneleidens Christi – wird heute auf unterschiedlichste Weise interpretiert oder auch ganz verworfen. Gleichzeitig ist uns aber bewusst, dass die Möglichkeit der Erlösung durch Christus bei den ersten Konzilien das entscheidende Kriterium für die Entwicklung der christlichen Lehre war.

Der „Buchenauer Kreis“, ein ökumenisches, interdisziplinär ausgerichtetes Nachwuchsnetzwerk für christliche Theologie, lädt zum Jahrestreffen 2017 zum Thema „Erlösung“ ein.
Hier können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachbereiche ihre Projekte und Ideen in einer hierarchiefreien Atmosphäre vorstellen und diskutieren.

Referenten:
Theologisches Symposium Kloster St. Marien zu Helfta - Die eine Kirche und die vielen Kirchen. Evangelische und katholische Perspektiven
Veranstaltungsdatum:
31.3. - 1.4.2017

Ort:
Kloster St. Marien zu Helfta

Veranstalter:
Kloster St. Marien zu Helfta in Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg

Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

Das Christentum zeigt sich in unserer Welt in Form vieler Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften, die die Folge von Spaltungen sind. Für unsere Lebenswelt ist – neben der Trennung von Ost- und Westkirche im 11. Jahrhundert – besonders die Entwicklung im Gefolge der Reformation des 16. Jahrhunderts von Bedeutung. Seitdem stehen sich die katholische Kirche und die Kirchen der Reformation gegenüber.

Die unterschiedlichen Auffassungen von dem, was denn eine Kirche sei und wie ihr Wesen beschrieben werden kann, sind nicht nur für die Fachleute und Kirchenleitungen von Bedeutung. Sie haben Folgen auch für die einzelnen Gläubi-gen und das Leben in den Gemeinden. Fragen nach der Gemeinschaft beim Abendmahl bzw. der Eucharistie, bei der Bedeutung und Anzahl der Sakramente, bei der Frage des priesterlichen Dienstes oder auch der Heiligenverehrung stehen damit in direktem Zusammenhang.

Hintergrund dafür sind unterschiedliche Kirchenbegriffe. So sieht beispielweise das Zweite Vatikanische Konzil die wahre Kirche in der katholischen Kirche verwirklicht, die vom Nachfolger Petri und den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird, während Kirche in den lutherischen Bekennt-nisschriften als Versammlung der Heiligen, in der das Evangelium rein gelehrt wird und die Sakramente recht verwaltet werden, verstanden wird.

Mit diesem Spannungsfeld will sich die Tagung in Helfta in ökumenischer Gemeinschaft auseinandersetzen.

Freitag, 31.03.2017

15.00 Uhr        Gelegenheit zum Stehkaffee

15.30 Uhr Begrüßung: Priorin
Sr. Christiane Hansen OCist. Einführung:
Prof. Dr. Harald Schwillus
 

Vorträge I: Kirche in der Perspektive systematischer Theologische

16.00 Uhr  Prof. Dr. Manfred Gerwing, Eichstätt
„Kirche auf dem Weg.
Zum Kirchenverständnis
nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil“

17.00 Uhr  Prof. Dr. Gunther Wenz, München
„Gemeinschaft der Heiligen. Grundzüge evangelischer Lehre von der Kirche im Anschluss an die Confessio Augustana“

18.00 Uhr Aussprache zu beiden
Vorträgen

18.30 Uhr        Abendessen

20.00 Uhr Ein Abend mit Texten
und Musik

Samstag, 01.04.2017

07.30 Uhr  Gelegenheit zur Teilnahme an der Messfeier mit Terz in der Klosterkirche
anschließend Frühstück

Vorträge II:  Kirche als pastoral-theologisches Handlungsfeld

09.30 Uhr Prof. Dr. Antje Roggenkamp, Münster
"Ecclesia semper reformanda?! Zur gegenwärtigen Situation des evangelischen Kirchen-verständnisses in praktisch-theologischer Perspektive"

10.30 Uhr  PD Dr. Stephanie Lehr-Rosenberg, Aschaffenburg
„Einheit in Vielfalt: Herausforderung an die christliche Praxis heute. Pastoraltheologische Überle-gungen aus katholischer Sicht“

11.30 Uhr  Aussprache zu beiden
Vorträgen

12.30 Uhr Mittagessen

anschließend Ende
des Symposiums

Referenten:
Prof. Dr. Harald Schwillus
Symposium: Learning to be Human for Global Times - Current Challenges from the Perspective of Contemporary Philosophy of Religion
Veranstaltungsdatum:
7. - 8.4.2017

Ort:
Campus der Universität Wien, Seminarraum des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin (Alte Kapelle), Hof 2.8

Veranstalter:
Forschungsplattform Religion and Transformation in Contemporary Society (RaT); Akademie der Wissenschaften

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Call for papers:
Kurzdarstellung:

Das Thema des Symposiums nimmt Bezug auf den XXIV. Weltkongress für Philosophie, der von 13.-20. August 2018 in Beijing, China, unter dem Titel „Learning to be Human“ stattfinden wird.

Die Vortragenden aus fünf Ländern werden sich mit den globalen Problemen der zunehmenden Entsolidarisierung und der anwachsenden Gewaltförmigkeit von Konflikten auseinandersetzen. Vortragende werden u. a. auch Kurt Appel und Isabella Guanzini sein.

Die rasch wachsenden Forschungsergebnisse der diversen Einzelwissenschaften (z. B. Neuro-Sciences, Robotik, Technowissenschaften, etc.), sowie die tiefgreifenden Veränderungen der sozioökonomischen Sphäre machen eine erneute philosophische Erkundung des Begriffs des Menschen bzw. eine Reflexion des Selbstverständnisses des Menschen notwendig. Dabei gilt es auch die Beziehung des Menschen zur außermenschlichen Natur neu zu reflektieren. Nicht zuletzt erweist es sich als unerlässlich, der Frage des Selbstverständnisses der Religionen unter den Bedingungen der Gegenwart nachzugehen.

Die Publikation der Beiträge soll im Rahmen des XXIV. Weltkongresses für Philosophie präsentiert werden. Der Band wird in einer an der Catholic University, Washington, D.C., veröffentlichten Buchreihe erscheinen, die thematisch analoge Symposien aus unterschiedlichen Regionen der Welt dokumentiert.

Koordination: Brigitte Buchhammer

Um Anmeldung wird gebeten: Opens window for sending emailbrigitte.buchhammer@a1.net

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Referenten:
Verschiedene
20. Ökumenischen Forum Dresden
Veranstaltungsdatum:
8.4.2017

Ort:
Dresden, Weberplatz 5, Raum 136

Veranstalter:
Institut für Katholische Theologie und das Institut für Evangelische Theologie der TU Dresden

Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

„Der Reformation gerecht werden –
was bedeutet das und wie kann das gehen?“

Anlässlich des Reformationsjubiläums widmet sich das 20. Ökumenische Forum der Frage, wie Christen mit Luther und über Luther hinaus dem reformatorischen Anliegen gerecht werden. Der katholische Theologe Prof. Dr. em. Ottmar Fuchs (Universität Tübingen) geht der Frage nach, wie der christliche Glaube an Gottes Liebe zum Menschen als Kraftquelle für tätige Nächstenliebe und Solidarität mit allen Menschen gesehen werden kann. Evan-gelische Theologen der TU Dresden sondieren die Frage nach dem Geltungsbereich der Rechtfertigungslehre, skizzieren die Bedeutung von Bildung und diakonischen Werken in reformatorischer Tradition und reflektieren die ökumenische Dimension von Bonhoeffers Ansatz einer „Kirche für andere“.

Bis 30.3.2017 wird am Institut für Katholische Theologie um Anmeldung gebeten unter:
sekretariat-ikth@mailbox.tu-dresden.de

Für Lehrkräfte der Fächer Katholische Religion \ Evangelische Religion \ Ethik an Grundschulen, Mittelschulen, Gymnasien, Berufsbildenden Schulen und Förderschulen ist das Ökume-nische Forum 2017 als Fortbildung anerkannt. Bitte melden Sie sich außerdem über Ihre Schulen unter der Veranstal-tungsnummer EXT04077 an. Siehe: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen

 

Referenten:
Prof. Dr. em. Ottmar Fuchs
Prof. Dr. Christian Schwarke
Prof. Dr. Gerhard Lindemann
Prof. Dr. Roland Biewald
In Flucht und Exil Gott erfahren – wie das Alte Testament ins Heute spricht (Karfreitagsakademie)
Veranstaltungsdatum:
14.4.2017

Ort:
St. JakobusHaus Goslar

Veranstalter:
Jakobushaus Goslar
Reußstraße 4
38640 Goslar


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Call for papers:
Kurzdarstellung:

Für das biblische Israel stellt das babylonische Exil im 6. Jh. v. Chr. den entscheidenden Wendepunkt in seiner Geschichte dar. Inmitten der akuten Gefahr, von den umgebenden fremden Kulturen aufgesogen zu werden, gelangt das Gottesvolk zu einer rettenden Neubesinnung auf seinen Gott. Zeigt sich in den alttestamentlichen Texten auch uns heute eine Perspektive, wie mit der Erfahrung der Fremdheit – auch im eigenen Land – umzugehen ist? Kann in der Fremde neue Zukunftshoffnung erwachsen?

Zur Karfreitagsakademie und zur Feier der Karfreitagsliturgie laden wir Sie herzlich ein.

Bitte melden Sie sich bis zum 24.03.2017 an.

Referenten:
Dr. Tobias Häner, Basel
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