Unterstützung der öffentlichen Stellungnahmen der Fakultäten durch den Katholisch-Theologischen Fakultätentag und die Arbeitsgemeinschaften für katholische Theologie
In der öffentlichen Debatte um die Rücknahme der Exkommunikation von vier Priestern der Piusbruderschaft, die 1988 gegen das Verbot von Papst Johannes Paul II. zu Bischöfen geweiht wurden, und um die öffentliche Leugnung des Holocausts durch einen dieser Bischöfe sind zahlreiche Katholisch-Theologische Fakultäten mit öffentlichen Stellungnahmen hervorgetreten.
Sie unterstreichen den hohen Wert der kirchlichen Einheit, fordern aber zugleich, dass die Einheit der Kirche auch die Einheit des Bekenntnisses einschließt. Dazu gehört die ungeschmälerte Zustimmung zu den Beschlüssen und Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 -- 1965), vor allem das Bekenntnis zum universalen Heilswillen Gottes, zur Gewissens- und Religionsfreiheit, zu einer Haltung der Wertschätzung und der Dialogbereitschaft gegenüber den nichtchristlichen Religionen.
Die Stellungnahmen der Fakultäten finden volle Unterstützung des Katholisch-Theologischen Fakultätentages und der Arbeitsgemeinschaften für katholische Theologie, so der Vorsitzende des Fakultätentages, Prof. Dr. Michael Gabel und der Sprecher der Arbeitsgemeinschaften, Prof. Dr. Benedikt Kranemann.
Das Anliegen der Ökumene, der Einheit der Kirche und die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils im Einklang mit der Tradition kirchlicher Lehre sowie der Dialog mit der Welt von heute als Weg der Verkündigung des Evangeliums sind zentrale Bestandteile der theologischen Ausbildung. Es muss alles getan werden, diese Standards in allen Ausbildungsstätten zu bewahren und zu fördern.
Im Folgenden finden Sie Links zu Stellungnahmen der Fakultäten:
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Würzburg
Fakultät Katholische Theologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen
Katholisch-Theologische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Theologische Fakultät der Universität Luzern