Forschungsvorhaben

Hier finden Sie eine Datenbank aktueller Forschungsvorhaben (Dissertationen, Habilitationen und Projekte) im Bereich der Katholischen Theologie. Sie wird auf direktem Weg durch die am Portal beteiligten Institutionen ständig erweitert und ergänzt. 

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"Gewaltverzicht religiöser Traditionen. Der moderne Katholizismus zwischen Distinktion und Integration"
Fach:
Christliche Gesellschaftslehre

Autor:
Dr. Christian Spieß

Anschrift:
Dr. Christian Spiess
ICS - Institut für Christliche Sozialwissenschaften
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hüfferstrasse 27
D-48149 Münster
Telefon 0251 / 83 - 3 00 61
Telefax 0251 / 83 - 3 00 41
http://egora.uni-muenster.de/fb2/ics
Kurzdarstellung:

Das Projekt setzt sich mit dem Weg der katholischen Kirche von der strikten Ablehnung von Menschenrechten und Religionsfreiheit bis zu deren konsequenter und nachdrücklicher Anerkennung auseinander und versucht, diesen kollektiven Lernprozess zu beschreiben und zu verstehen. Nach Möglichkeit sollen verallgemeinerbare Strukturen und Phänomene kollektiven Lernens identifiziert und auf andere religiöse Traditionen bezogen werden.

Typ der Arbeit:
Projekt

Institution:
Exzellenzcluster "Religion und Politik" an der WWU Münster

"Menschliche Natur und soziale Gerechtigkeit"
Fach:
Christliche Gesellschaftslehre

Autor:
Dr. Christian Spieß

Anschrift:
Dr. Christian Spiess
ICS - Institut für Christliche Sozialwissenschaften
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hüfferstrasse 27
D-48149 Münster
Telefon 0251 / 83 - 3 00 61
Telefax 0251 / 83 - 3 00 41
http://egora.uni-muenster.de/fb2/ics

Kurzdarstellung:

Die Arbeit untersucht Grundlagenfragen der Sozialethik mit Bezügen zur liberalen politischen Philosophie (v.a. John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit als Fairness), zu einer Anthropologie der Intersubjektivität und einer normativen Theorie der Anerkennung (v.a. Hegel und Axel Honneth) sowie zum Capabilities Approach (v.a. Martha Nussbaum)

Typ der Arbeit:
Habilitation

Institution:
Institut für Christliche Sozialwissenschaften
Kath. Theol. Fakultät der WWU Münster


Die Rede vom character indelebilis als Impuls im Erneuerungsprozess einer christlichen Identität aus der Taufe
Fach:
Dogmatik

Autor:
Sr. Ruth Lazar OSB

Anschrift:
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt
Kurzdarstellung:

Spirituelle und pastorale Aufbrüche der Gegenwart beziehen sich zunehmend auf die grundlegende gemeinsame Sendung aller Getauften zum Zeugnis des Evangelium in der Welt.
In der heutigen Pluralität von Weltdeutungen und Sinnangeboten wird es zudem für die Zukunft der Kirche (und der Welt!) von entscheidender Bedeutung sein, wie weit es gelingt, in den Gläubigen die Taufwirklichkeit als Grund und Ursprung christlichen Lebens zu Bewusstsein und Wirken zu bringen.
Das Projekt stellt den Zusammenhang von Taufe und Sendung dar unter der besonderen Fragestellung nach dem unterscheidend „Christlichen“. Die Untersuchung erfolgt auf dem Hintergrund von neueren theologischen Aussagen zum interreligiösen Dialog und zum Gespräch mit Menschen, die sich als areligiös verstehen.
„Die Lehre Augustins über den sakramentalen Charakter gehört zu den dogmengeschichtlichen Fragen, die bis heute keine einheitliche Antwort gefunden haben“ (J. Finkenzeller). Die Arbeit will einen Vorschlag machen zur Beantwortung der Frage K. Rahners, „was dieses signum spirituale et indelebile, das der Seele eingeprägt wird, eigentlich bedeute und konkret sei.“
Unter Einbeziehung bibeltheologischer, liturgiewissenschaftlicher und pastoraler Aspekte erfolgt eine Darstellung der Character-Lehre, in der die mit dem character gegebene unverbrüchliche Treue Gottes als Grundlage lebendigen Christseins und Motiv missionarischen Handelns erscheint.

Typ der Arbeit:
Dissertation

Institution:
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt



Ekklesiologie am Vorabend des Zweiten Vatikanischen Konzils im Kontext des Ökumenismus
Fach:
Dogmatik

Autor:
Thomas Pogoda

Anschrift:
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt
Kurzdarstellung:

Ziel des Promotionsprojektes ist eine Erhebung der ekklesiologischen Arbeit innerhalb des Sekretariates zur Förderung der Einheit der Christen in der Vorbereitung des Konzils. Dabei nehmen die Arbeitsergebnisse der Gruppe um Lorenz Jaeger eine zentrale Stellung ein, die vor allem im Entwurf De structura hierarchica Ecclesiae dokumentiert sind.
Grundlage der Arbeit sind der Nachlass von Eduard Stakemeier und die Konzilsakten von Lorenz Jaeger, die im Archiv des Johann-Adam-Möhler-Institutes für Ökumenik, Paderborn, aufbewahrt werden. Sie enthalten Unterlagen aus der internen Arbeit des Sekretariates im Vorfeld und während des Konzils sowie ein Diarium Stakemeiers zu den ersten beiden Konzilsperioden.
Eine erste Etappe des Projektes sichtete und verzeichnete diese Akten. Im nächsten Schritt werden Herkunft und Hintergründe der genannten Arbeitsergebnisse erfragt, um schließlich ihre Auswirkung auf die Konzilsarbeit zu untersuchen. Welche methodischen Entscheidungen prägten die Arbeit? Wie prägte die Auseinandersetzung mit den getrennten Christen die Neuartikulation der eigenen Theologie?

Typ der Arbeit:
Dissertation

Institution:
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt



Skizzen zu einer Theologie der Gabe
Fach:
Dogmatik

Autor:
Dr. Veronika Hoffmann

Anschrift:
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt
Kurzdarstellung:

Thematik und Begrifflichkeit der Gabe gehören einerseits ganz selbstverständlich in das religiöse und theologische Vokabular. Andererseits ist man anscheinend bis in die jüngste Zeit in der Theologie häufig davon ausgegangen, dass der Begriff und seine Implikationen evident seien und deshalb keiner weiteren denkerischen Entfaltung bedürften – so beispielsweise in der gängigen Formel von »Gabe und Aufgabe«. Dass die Dinge mitnichten so einfach liegen, zeigt die Diskussion der letzten zwei Jahrzehnte in den Sozialwissenschaften und der Philosophie um das Verständnis von Geben, Empfangen und Zurückgeben. Ziel der Arbeit wird es dementsprechend sein, an einigen zentralen theologischen Teildiskursen durchzubuchstabieren, was durch die Verwendung der Metapher der Gabe – genauer: einer bestimmten Gabekonzeption, die sich u.a. an Marcel Hénaff orientiert – als Leitmetapher für die Theologie gewonnen werden könnte. Die Arbeitshypothese lautet hierbei, dass mit Hilfe der Gabe als Leitmetapher insbesondere Probleme der Gnaden- und Rechtfertigungstheologie und deren Verhältnis zu Schöpfungstheologie und Ethik, aber auch Fragen der Pneumatologie und von Eucharistie und Opfer neu beleuchtet und falsche Alternativstellungen aufgelöst werden können.

Typ der Arbeit:
Habilitation

Institution:
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt


 
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