Hier finden Sie eine Datenbank aktueller Forschungsvorhaben (Dissertationen, Habilitationen und Projekte) im Bereich der Katholischen Theologie. Sie wird auf direktem Weg durch die am Portal beteiligten Institutionen ständig erweitert und ergänzt. 

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Absolute Armut und globale Gerechtigkeit - eine philosophisch-sozialethische Analyse des Zusammenhangs.
Fach:
sonstige

Autor:
Dr. Michael Hartlieb

Anschrift:
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt
Kurzdarstellung: Typ der Arbeit:
Dissertation

Institution:
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt

Alterssicherung im Spannungsfeld von demographischer Entwicklung und intergenerationeller Gerechtigkeit
Fach:
sonstige

Autor:
Dr. Martin Lampert

Anschrift:
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt
Kurzdarstellung: Typ der Arbeit:
Dissertation

Institution:
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt

Angestrebter Abschlusstermin:
01.11.2008
Analytic Theology
Fach:
sonstige

Autor:
MMag. Georg Gasser, Programmleiter

Anschrift:
Karl-Rahner-Platz 1
A-6020 Innsbruck
Kurzdarstellung:

Es handelt sich um Forschungsprojekt der John Templeton Foundation.
Weitere beteiligte Hochschulen:
Hochschule für Philosophie München
Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen
Univ. Frankfurt, Fachbereich Kath. Theologie

In recent decades, an increasing number of philosophers in the so called “analytic tradition” have begun to produce exciting philosophical work on topics belonging traditionally to the provenance of systematic theology, such as:
  • Divine action in nature and the human world
  • Personal identity and resurrection
  • Religious diversity and the rationality of inter-religious dialogue
  • The relationship between human freedom and God's grace and foreknowledge
  • The relationship between evolutionary biology and creation
  • Human violence, suffering, and divine justice
  • Faith and the justification of religious belief
The Analytic Theology Project is a multinational four-year endeavor that contributes to this development in a creative way. It funds systematic research to promote long overdue interdisciplinary cooperation among analytic philosophers and theologians. All research initiatives aim at examining the traditional questions of theology from the perspectives of contemporary Christian theology and analytic philosophy. In this way new advances at the intersection of both fields shall be explored. Moreover, the project will critically reflect on possible limits of analytic approaches and will consider the value of complementary philosophical approaches for theological research.

see under: http://www.uibk.ac.at/analytic-theology/project/

Typ der Arbeit:
Projekt

Institution:
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck

Angestrebter Abschlusstermin:
28.02.2014
Die Praxis spiritueller Theologie
Fach:
sonstige

Autor:
Dr. Teresa Peter

Anschrift:
Karl-Rahner-Platz 1
A-6020 Innsbruck
Kurzdarstellung:

Das Projekt wird vom FWF im Rahmen des Elise-Richter-Programms finanziert.

Das Phänomen, mit dem sich dieses Forschungsprojekt beschäftigt, ist die Beziehung und Wechselwirkung zwischen existenzieller Glaubenspraxis und intellektueller Glaubensreflexion. Das Projekt stützt sich auf die Annahme, dass dieses Phänomen nicht ausschließlich im Christentum eine Rolle spielt, sondern dass es als ein religions- und kulturübergreifendes Phänomen verstanden werden kann. Deshalb untersucht dieses Projekt die benannte Beziehung in einer konkreten christlichen Tradition (ignatianisch) sowie in einer konkreten buddhistischen Tradition (Vipassan?). Da Christentum und Buddhismus sehr verschiedene Wege sind, auf die Wirklichkeit zu sehen und diese zu interpretieren, sind auch die Bezeichnungen und Praxen, welche für die Vollzüge „existenzielle Glaubenspraxis“ und „intellektuelle Glaubensreflexion“ verwendet werden, sehr verschieden. Außerdem bezeichnen diese beiden Ausdrücke auch nur Orientierungsmarken, um das Feld zu umschreiben, in dem mehr als zwei Differenzierungen sinnvoll sind.
Die Ziele des Gesamtprojektes sind die Erforschung:
(1) des Verhältnisses zwischen existenzieller Glaubenspraxis und intellektueller Glaubensreflexion, wie es in den beiden ausgewählten Schulen dargestellt und gelebt wird;
(2) möglicher Verstehensweisen von Spiritueller Theologie als akademischer Disziplin und/oder als Stil theologischen Tuns;
(3) von Konsequenzen für das christliche Verständnis eines kontinuierlichen Offenbarungsprozesses.

Typ der Arbeit:
Habilitation

Institution:
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck
Angestrebter Abschlusstermin:
02.01.2015
Eschatologische Vorstellungen in heutiger Zeit
Fach:
sonstige

Autor:
Patrick Becker und Steffen Jöris

Anschrift:
Institut für Katholische Theologie
RWTH Aachen
Theaterplatz 14
52062 Aachen
http://www.kt.rwth-aachen.de/forschung/projekt-eschatological-images/
Kurzdarstellung:

Der traditionelle Glaube an das Jenseits, der ein Leben nach dem Tod oder eine Form von göttlichem Endgericht durch eine höhere Macht beinhalten, verliert in fast allen modernen Gesellschaften an Rückhalt, während gleichzeitig biblisch-apokalyptische Motive starke Verwendung finden, so etwa bei Hollywood-Blockbustern oder auch bei der Berichterstattung von Katastrophen.

Im Projekt soll diese paradoxe Situation vor dem Hintergrund eines gesellschaftlichen Wandels erklärt werden, der von traditionellen religiösen Weltanschauungen mit einer himmlisch-heilsbringenden Blickrichtung hin zu einer inner-weltlichen  Perspektive geführt hat. Dazu sollen verschiedene Erlösungskonzepte, die typisch für biblisches und für (post-)modernes Denken sind, erfasst und verglichen werden. Das Projekt verwendet einen interdisziplinären Ansatz in vier Schritten, um die Verschiebungen zu untersuchen, die seit dem Aufkommen der modernen Wissenschaften am jüdisch-christliches Erlösungsverständnis festzustellen sind.

A. Zunächst muss der hermeneutische Rahmen durch die Definition zentraler Begriffe, die im Bezug zu Erlösungskonzepten stehen, geklärt werden. Dies impliziert einen fortlaufenden interdisziplinären Prozess während des gesamten Projekts: Unterschiedliche Definitionen verändern die Grundlage der Daten und beeinflussen die Ergebnisse.

B. Die zweite Stufe identifiziert biblische Erlösungskonzepte im Alten und Neuen Testament und untersucht ihre endzeitliche Orientierung, den Gebrauch von Bildern und von apokalyptischen Motiven. Der Schwerpunkt wird auf die Idee des Reiches Gottes gelegt, welche ein ausgeprägtes und wirkmächtiges Erlösungskonzept im Neuen Testament darstellt.

C. In der dritten Stufe wird untersucht, welche Auswirkungen gegenwärtige Entwicklungen auf das heutige Verständnis von Erlösung haben. Insbesondere geht der Blick auf die modernen Naturwissenschaften, denen eine wesentliche Rolle bei der innerweltlichen Orientierung zugesprochen wird.

D. Während die zweite und dritte Stufe die Erlösungskonzepte innerhalb ihres jeweiligen zeitlichen Kontextes untersuchen und dadurch die Bedeutung und die Funktion bestimmter eschatologischer Topoi zu erfassen suchen, werden die Ergebnisse im vierten Schritt in einem vergleichenden Ansatz zusammengefügt. Es wird erwartet, dass es bemerkenswerte Unterschiede und Kongruenzen zwischen den biblischen und (post-)modernen Erlösungskonzepten und ihrer Verwendung der einzelnen Topoi festgestellt werden können. Der Vergleich führt daher nicht nur zu einem besseren Verständnis der einzelnen Erlösungskonzepte, sondern er  erlaubt auch die Bewertung ihres Gehalts und die Formulierung von Zukunftsperspektiven.

Projektschema "Eschatologische Vorstellungen"

Typ der Arbeit:
Projekt

Institution:
Institut für Katholische Theologie der RWTH Aachen
Angestrebter Abschlusstermin:
30.09.2019