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Titel: Christen aus Osteuropa - orthodoxes Christentum in Deutschland
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Veranstaltungsdatum:
6. - 7.11.2010
Ort:
St. Jakobushaus Goslar
Referenten:
Prälat Dr. Nikolaus Wyrwoll, Ostkirchliches Institut Regensburg, Berater im Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen, Bischöflicher Beauftragter für Ökumene im Bistum Hildesheim
Erzpriester Protojerej-Stavrofor Milan Pejic, Generalvikar der serbischen orthodoxen Diözese für Mitteleuropa und Pfarrer in Hannover
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Kurzdarstellung:
Sie haben den gleichen Gott, den gleichen Jesus, die gleichen Werte und doch sind sie seit der Zeit der Apostel getrennt: die Katholischen und die Orthodoxen Kirchen. Mehr denn je empfinden Christen dies heute als schmerzlich und sehen darin einen eklatanten Widerspruch zum Wort Jesu „Alle sollen eins sein“ (Joh 17,21).
Warum sind die Kirchen getrennt? Sind die historischen Gründe heute noch tragfähig?
Wie ist der Stand der Ökumene mit den unterschiedlichen orthodoxen Kirchen?
Wo sind die „Knackpunkte“ aus der Sicht eines serbischen orthodoxen und eines deutschen katholischen Theologen?
Wie erleben orthodoxe Christen, die in Mitteleuropa leben, die katholischen Gemeinden? Gibt es Interesse bei evangelischen und katholischen Gemeinden an Zusammenarbeit mit orthodoxen Gemeinden?
Wir laden Sie ein, in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu erweitern und in der Begegnung mit den Referenten authentisch zu erfahren, wie orthodoxe Gemeinden und Gläubige in unserem Land leben.
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Call for papers:
Veranstalter:
Akademie St. Jakobushaus Reußstraße 4 38640 Goslar Tel.: 0 53 21 / 34 26-0 Fax: 0 53 21 / 34 26 26 Mail: info@jakobushaus.de
Veranstaltungslink
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Titel: Liturgie und Migration. Die Bedeutung von Liturgie und Frömmigkeit bei der Integration von Migranten im deutschsprachigen Raum des 19. und 20. Jahrhunderts
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Veranstaltungsdatum:
12. - 13.11.2010
Ort:
Hörsaal Coelicum, Domstr. 10, Erfurt
Referenten:
Prof. Dr. Jürgen Bärsch, Eichstätt Dr. Elisabeth Fendl, Freiburg Prof. Dr. Ansgar Franz, Mainz Prof. Dr. Traugott Jähnichen, Bochum Jun.-Prof. Dr. Alexander Kenneth-Nagel, Bochum Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Erfurt Dipl.-Theol. Torsten Müller, Erfurt Dr. Ursula Olschewski, Paderborn Dipl.-Theol. Theresa Pabst, Erfurt Prof. Dr. Josef Pilvousek, Erfurt Prof. Dr. Wolfgang Ratzmann, Leipzig Dipl.-Ing. (Arch.) Verena Schädler, Ellingen
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Kurzdarstellung:
Der Umgang mit Migranten wird seit vielen Jahren sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft diskutiert. Politische und soziale Strategien werden neben humanitären Fragen erörtert. Weitgehend unberücksichtigt blieb bisher ein Faktor, der für das Selbstverständnis und die Integration von Migranten von größter Bedeutung ist: Liturgie und Frömmigkeitsformen, in denen die Migranten leben, die sie in ihre neue Heimat mitbringen und dort entweder inkulturieren oder als eigene Welt aufrechterhalten. Diese kaum untersuchten Zusammenhänge lassen sich am Kirchenlied, an Wallfahrtsorten, an der Kirchraumgestaltung und der Verwendung bestimmter liturgischer Bücher beobachten.
Diese Zusammenhänge, die die Tagung des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt thematisiert, sind in der Theologie und auch der Liturgiewissenschaft bislang kaum untersucht worden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Kulturwissenschaften und der Theologie gehen gemeinsam der Frage nach, welche Rolle Liturgie und Frömmigkeitsformen bei der Integration und Beheimatung von Migrantengruppen im 19. und 20. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum gespielt haben und in der Gegenwart spielen
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Call for papers:
Veranstalter:
Theologisches Forschungskolleg der Universität Erfurt Nordhäuser Str. 63 99089 Erfurt
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Titel: Die evangelischen Räte - Ehelosigkeit
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Veranstaltungsdatum:
19. - 21.11.2010
Ort:
St. Jakobushaus Goslar
Referenten:
Dr. Andreas Fritzsche, Goslar; Pfarrer Peter Herbst, Liebenburg; Dr. Wolfgang Gleixner, Goslar
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Kurzdarstellung:
Ein schwieriges Thema. Umstritten und oft polemisch oder sehr vereinfacht dargestellt und diskutiert. Es muss in die Weite der Anthropologie und der allgemeinen Religionsgeschichte zurückgestellt werden. Von hier aus lassen sich grundsätzliche religionsgeschichtliche und dogmatische Fragen diskutieren.
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Call for papers:
Veranstalter:
Akademie St. Jakobushaus Reußstraße 4 38640 Goslar Tel.: 0 53 21 / 34 26-0 Fax: 0 53 21 / 34 26 26 Mail: info@jakobushaus.de
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Titel: Perfect Changes - Die Religionsphilosophie Charles Hartshornes
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Veranstaltungsdatum:
19. - 20.11.2010
Ort:
Exzellenzcluster "Religion und Politik", Johannisstr. 1-4, 48143 Münster
Referenten:
Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Müller Prof. Dr. Santiago Sia Prof. Dr. Donald Viney Prof. Dr. Daniel Dombrowski Prof. Dr. Hans-Peter Großhans Dipl.-Theol. Julia Enxing
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Kurzdarstellung:
"It is natural for me to look for new ways of dealing with old problems.” Diese Worte, mit denen Charles Hartshorne, der mit Alfred North Whitehead bedeutendste Vertreter und Begründer der Prozesstheologie und Philosophie, seine Autobiografie „The Darkness and the Light. A philosopher reflects upon his fortunate career and those who made it possible“ einleitet, stellen so etwas wie das Programm seiner gesamten Theologie und Philosophie dar. Charles Hartshornes Konzept, Gott zu denken, ist einmalig und originell.
Im deutschsprachigen Raum hat dieser wichtige Denker der Moderne längst nicht seine volle Würdigung erhalten. Es stellt sich die Frage, wie es denn möglich ist, dass der Mensch ein persönliches Verhältnis zu Gott hat, wenn dieser doch unberührbar, unbeweglich, unveränderbar und nicht beeinflussbar sein soll, wie ein großer Teil der Schultradition behauptet. Charles Hartshornes Konzept eines dipolaren, sozialen, prozessfähigen Gottes, der durch „Überredung“ Einfluss auf uns Menschen ausübt, ist hier ein bahnbrechender Antwortversuch auf die noch immer unbeantwortete Frage. Gleichzeitig ist sein „sozialer“ Gottesgedanke eine „demokratische Alternative“ zum quasi „monarchischen“ Gott des klassischen Theismus.
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Call for papers:
Veranstalter:
Seminar für Philosophische Grundfragen der Theologie (Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Müller) Katholisch-Theologische Fakultät Münster
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Titel: Jesus und Sokrates - Neues Testament und antike Philosophie
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Veranstaltungsdatum:
3. - 5.12.2010
Ort:
St. Jakobushaus Goslar
Referenten:
Prof. Dr. Klaus Berger, Heidelberg; Dr. Andreas Fritzsche, Goslar/Lüneburg
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Kurzdarstellung:
Jesus und Paulus, die Evangelisten und die Apostel stehen mitten im Dialog mit der aktuellen Philosophie ihrer Zeit. Bei näherem Hinsehen ergibt sich: Die Positionen und Oppositionen, die Spannungen und Brüche, die Harmonien und Dissonanzen gelten fast vollständig auch heute noch. So hat Papst Benedikt XVI. mit den Stichworten Denken und Glauben wohl auch eher ein Programm formuliert als Lösungen festgeschrieben. Anhand zentraler Stichworte begeben wir uns erneut auf die Suche und fragen, was von diesen Anregungen bleibt und weiterhilft. Mit Klaus Berger und Andreas Fritzsche sind zwei quicklebendige Vertreter beider Denkweisen zu einem keineswegs im Ergebnis vorher festgelegten, dennoch aber friedlichen Dialog bereit.
1. SOKRATES UND JESUS. Im Martyrium sind sie genauso ähnlich wie in der Lehrform. Sie reden von der Liebe und der Vereinigung des Getrennten. Sie richten sich allein nach Gottes Auftrag. Beide haben erstaunlich viele Gemeinsamkeiten, aber auch wesentliche Differenzen. Erwartet Sokrates ein Himmelreich?
2. SENECA UND PAULUS. Das 2. Jahrhundert entwarf sogar einen längeren Briefwechsel zwischen beiden. In Menschenbild und Ethik sind sie sich verblüffend ähnlich. Umso klarer sind die Differenzen: Seneca endet durch Selbstmord, Paulus durch das Schwert.
3. DER GEKREUZIGTE GERECHTE BEI PLATO. Plato sagt: Ungerecht wie die Welt ist, kann ein Gerechter hier nur gekreuzigt werden. Damit ist genau jener Dualismus angesprochen, der später immer wieder von der Philosophie her in das Christentum eindringt, mit teilweise verhängnisvollen Folgen.
4. SORGEN, AFFEKTE, ASKESE. WIE MAN DEN BALLAST DER SEELE LOSWIRD. Wie also steht die Bergpredigt in der damaligen Philosophie? Ist die Philosophie vielleicht realistischer in ihren Zumutungen und Forderungen?
5. GOTT UND WELT. DER JOHANNESPROLOG UND DIE PHILOSOPHEN. In der großen Philosophie dieser Zeit spricht man ähnlich von Gott und seinem Wort, von der Weltvernunft und der Schönheit des Kosmos, der Gottes Sohn ist. Aber eine Menschwerdung des Logos fehlt. War das Zufall?
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Call for papers:
Veranstalter:
Akademie St. jakobushaus Reußstraße 4 38640 Goslar Tel.: 0 53 21 / 34 26-0 Fax: 0 53 21 / 34 26 26 Mail: info@jakobushaus.de
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